Ein Jahr getrennt von meiner Zwillingsflamme

Ich kann es kaum glauben, aber es ist jetzt bereits ein Jahr her, als sich meine Zwillingsflamme von mir trennte. Und doch habe ich in diesem einen Jahr so viel gelernt, verstanden, gefühlt, erlebt, unglaublich viel geheilt und Wunder erfahren.

Klar habe ich gerade am Anfang, in den ersten 3 Wochen so viel geweint und einfach nur eine noch nie dagewesene, unglaublich tiefe Traurigkeit gefühlt. Doch war mit bereits bei der Trennung bewusst, dass ich selbst heil werden muss, um aus diesem „Leid“ herauszukommen. Einfach um wieder glücklich zu werden.

Nach der Phase des Weinens kam ich in einen Zustand der Gefühlslosigkeit, wo ich spürte das ich nur noch funktionierte. Ohne jegliche Gefühle zu fühlen. Ich meisterte meinen Alltag. Doch auch in dieser Phase fühlte ich mich so gar nicht wohl.

So entschloss ich mich, meinen Weg weiterzugehen. Ich sagte JA zu meinem Leben! Da ich ja bereits während der Beziehung mit meiner Zwillingsflamme mit der Ausbildung in REIKI begann, habe ich gleich einen weiteren Termin vereinbart um dort anzuknüpfen. Ich fing also sehr gewissenhaft an, mein inneres Kind zu heilen.

Es war nicht einfach, doch wusste ich, wenn ich heil bin, dann werde ich nie mehr so verletzt werden können. Es gibt keine oder nur noch sehr wenige Triggerpunkte. Auch kostet es Mut und Kraft diesen Weg zu gehen. Den Weg zu sich selbst. Doch war ich gern bereit meinen vergangenen Schmerz noch einmal hochkommen zu lassen, damit dieser endlich gehen kann.

Ich stand ca. 3-4 Wochen nach der Trennung sehr stark in der Verbindung mit der geistigen Welt. Bat die Engel um Hilfe und Unterstützung. Gerade auch in diesen Phasen wenn es mir nicht so gut ging. Anfangs wechseln sich die „Berg- und Talfahrten“ ziemlich schnell ab. Doch mit der Zeit wurden die Bergfahrten immer länger und die Täler immer kürzer. Ich kam immer mehr ins Vertrauen. Und damit auch ins Loslassen.

Mir war es mit der Zeit so wichtig geworden auf meine Gefühle zu achten und diese auch anzunehmen und bewusst zu fühlen. Bereits nach 3 Monaten, es war Dezember, kam ich „endlich“ in die Phase des Loslassens. Ich bemerkte wie ich immer weniger an ihn dachte, aber auch das da jetzt eine Art leerer Raum war. Da ich kurz vor einer Mutter-Kind-Kur stand, nahm ich mir vor, in dieser Zeit bewusst zu überlegen, wie ich diesen Raum wieder füllen konnte.

So kam ich nach 3 Wochen Kur mit meinen Kindern wieder nach Hause und spürte die Energie der Veränderung. Kurz danach hatte ich mir genaue Ziele gesteckt, was ich erreichen möchte, welches Leben ich mit meinen Kindern leben möchte. Und auch mit dem Thema Berufung habe ich mich sehr auseinandergesetzt.

Immer mehr fand ich zu mir. Ich heilte mich und fand auch gleichzeitig meine Berufung. Mein Thema war ja bereits als kleines Kind die Liebe. Und so hing ich dann auch die Ausbildung zur Venusbeautragten dran. Durch diese Ausbildung wurde ich in eine tiefe Transformationsphase „hineingeworfen“. Sie hat ziemlich lang angehalten und ich war kaum in der Lage irgendwas zu tun. 6 Wochen lang kamen immer wieder Emotionen und Gefühle hoch, die ich nicht zuordnen konnte. Und doch hatte ich immer wieder die Kraft, eben diese Gefühle und Emotionen zu transformieren.

Es war mittlerweile Frühling geworden und ich genoss das Blühen der Blumen, der Bäume. Alles wurde wieder zum Leben erweckt. So fühlte ich mich auch nach der tiefen Phase der Transformation, lebendig!

Immer mehr entdeckte ich meine Fähigkeiten und Gaben. Ging in meiner Selbstliebe auf und nahm all die schönen Situationen und Momente ganz bewusst wahr. Ich habe immer mehr Liebe und Dankbarkeit gefühlt, zu allem was ist.

Doch eines durfte ich zwischendurch feststellen. Ich befand mich ja während dieser ganzen Zeit noch immer in diesem Loslass-Prozess. Ich habe immer wieder gefühlt das ich meine Zwillingsflamme losgelassen hatte, aber noch nicht 100%-ig. Irgendetwas fehlte. Und dann nach 9 Monaten Trennung kam ich endlich darauf was es war.

Es war das Gefühl, dass ich mit ihm erlebte bzw. fühlte. Ich hatte Angst, solch eine tiefe Liebe nie mehr erleben, leben oder fühlen zu dürfen. Ich hielt an dem Gefühl der tiefen Liebe fest. Nicht an ihm! So war mir recht schnell klar, dass ich diesen „Glaubenssatz“ verändern musste. Und das tat ich auch. Kurz nachdem ich das getan hatte und ich die Veränderung ebenso spürte, hatte ich das Bedürfnis mich bei ihm zu bedanken und zu verabschieden.

Ich tat dies in Form eines Briefes, den ich allerdings nicht abschickte. Natürlich weiß ich um unsere telepathische Verbindung. Doch war ich mir unsicher, ob er das dann auch so empfängt. Also bat ich die Engel um Unterstützung. So schrieb ich den Brief und las, innerhalb eines Rituals, diesen Brief den Engeln vor. Kurze Zeit später hatte ich ein noch nie dagewesenes Freiheitsgefühl.

Jetzt fühle ich immer mehr, wie sich meine Flügel entfalten. Ich bin, wie ein Schmetterling, aus einem Kokon geschlüpft. Ich bin voller Liebe und Dankbarkeit das ich diesen Weg gehen durfte. Und noch viel weiter gehen darf. Ich habe die Illusion der Trennung und Zeit erkannt. Habe mich gesehen, erfahren, wie ich mit allem verbunden bin was IST.

Was auch immer noch kommen mag. Ich bin bereit für den Flug! Einen Flug voller bedingungsloser Liebe!

In Herzverbundenheit

Deine Nancy